Kreuzabende Herzogenbuchsee
 
Rückblick - Kreuzabend vom 13.02.2008
Mittwoch, 13.02.2008 - Aula Sekundarschule
Enkh Jargal mit Weltmusik-Trio
Bild vergrössern Ober- und Untertongesang mit Pferdekopfgeige

Epi, das Stimmwunder aus der Mongolei wandelt mit seinen eigenen Interpretationen mongolischer Volksmusik zwischen Ost und West, begleitet von Mathias Frey (Piano) und Christian Auer (Perkussion). Weltmusik im wahrsten Sinne des Wortes.

Enkh Jargal
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Enkh Jargal, das Stimmwunder aus der Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges (Unter- und Oberton) liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen. So gelingt es ihm schon nach wenigen Takten oder Tönen die traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen und dem Publikum den Duft oder die Schönheit der mongolischen Steppe und Weite vor Augen und Ohren zu führen. Ein Genuss für die Sinne.

Enkh Jargal wurde 1968 in Ulaanbaalar in der Mongolei geboren und wuchs in Altanbulag auf, einem kleinen Dorf nahe der russischen Grenze. Er studierte am Musik-Konservatorium in Ulaanbaatar (1990-1992). Sein Lehrer war Professor G. Jamjan, der bekannteste und beste Morin hoor-Meister der Mongolei.

Schon während seiner Ausbildung spielte Enkh Jargal mit seinem ersten Morin hoor -Quintett im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land, um die mongolische Volksmusik zu pflegen. Durch seinen familiären Hintergrund (sein Vater zog sich aufs Land zurück um Pferde zu züchten, woran er selbst auch Anteil hat) ist Enkh Jargal eng verwurzelt mit dem traditionellen und nomadischen Lebensgefühl seines Volkes.