Kreuzabende Herzogenbuchsee
 
Rückblick - Kreuzabend vom 12.03.2008
Mittwoch, 12.03.2008 - Altes Schlachthaus
Irmgard Knef
Ein Knüller, für alle Knef-Fans ein Muss

Ich bin Irmgard, die Schwester, kein Filmstar von Welt.
Mein Leben war anders, ich war nie wie sie,
war immer die Schwester, nie ihre Kopie.

Ulrich Michael Heissig
 
 
Verkannt, verleugnet, vergessen - aufgestanden aus Ruin

Was bedeuten 10 Minuten im Vergleich zur Ewigkeit? In Irmgard's Fall fast ein ganzes Leben. Definierte dieser kleine Zeitverzug bei der Geburt der Zwillingsschwestern doch unverkennbar die schräge Parallelität, in der das weitere gemeinsame Leben der beiden verlaufen sollte: Irmgard stetig einen kleinen Schritt hinter der großen Schwester und immer weiter von ihr weg.

Mit tragikomischer Süffisanz, gespickt mit schwesterlich umgetexteten original Knef-Chansons, schildert Irmgard ihren Weg von der ewig Zweiten im Bunde aus dem Schattendasein heraus bis hin zu ihrem unterhaltsamen Bühnen-Coming Out.
 
Ulrich Michael Heissig

Ulrich Michael Heissig, bekannt unter Irmgard Knef, ist ein in Berlin lebender Autor, Schauspieler, Chansonnier und Kabarettist.

Er wurde am 22. Februar 1965 in Sindelfingen geboren. 1996 trat er erstmals in der subkulturellen Szene in Berlin Kreuzberg mit der Figur Irmgard Knef auf, die die fiktive Zwillingsschwester und damit das alter ego von Hildegard Knef kabarettistisch darstellt.

Ulrich Michael Heissig absolvierte eine musikalische Grundausbildung, nahm Violoncello- und Gesangsunterricht und ist Mitglied diverser Chöre und Orchester sowie Autor zahlreicher Chansontexte sowie der musikalischen Revue „Orpheus in der Uni-Welt“ - einer Auftragsarbeit anlässlich des Fünfzigjährigen Jubiläums der Freien Universität Berlin.

Im Januar 2005 erhielt er den Deutschen Kabarettpreis.